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Mechernich | Leben & Menschen

„Gründerin nicht ernstgenommen“

Communio in Christo in Mechernich

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Im Gedenkzimmer an die Gründerin(v.r.): Father Patrick Mwanguhya, Edo und Marie-Thérèse Dijkstra, Pfarrer Egide Gatali, Bischof Philippe Rukamba und Schwester Lidwina. Foto: Gaby Dämmer /pp/Agentur ProfiPress

Bischof Philippe Rukamba (74) aus Butare (Ruanda) besuchte Fronleichnam gemeinsam mit Pfarrer Egide Gatali die Communio in Christo in Mechernich. Sein Besuch galt vor allem der letzten irdischen Ruhestätte von Generalsuperior Karl-Heinz Haus, der am 17. Januar verstorben war. Rukamba betete an seinem Grab auf dem Mechernicher Friedhof.

Der afrikanische Hirte zelebrierte die Fronleichnamsmesse in der Hauskapelle der Communio gemeinsam mit den Priestern Patrick Mwanguhya, Varughese Mathew und Egide Gatali. Pfarrer Patrick begrüßte den Bischof und hielt Einführung und Predigt.

Der Ruander dankte der Communio in Christo auch für ihre Gastfreundschaft für einen seiner Priester, der sehr krank ist. Beim Mittagessen im Refektorium berichtete Rukamba, er habe im Kontext zu seinem Patrologie-Studium in Rom in Bonn-Kreuzberg Deutsch gelernt und während Ferienzeiten in deutschen Pfarreien ausgeholfen.

Frau und Laiin

Rukamba sprach auch die Problemlagen in Kirche und Welt an, die Missbrauchsskandale, den Suizid des Regens im Bistum Limburg vergangene Woche und auch den Genozid 1994 in Ruanda, dem ein Großteil der Familie des Bischofs zum Opfer fiel.

Über Mutter Marie Therese sagte der afrikanische Theologe, Mystiker und Gründer hätten es nie leicht, weil sie Dinge von Gott weitergeben, die die Menschen nicht unbedingt hören wollen. Außerdem hätten die Vertreter der Amtskirche Mutter Marie Therese nicht ernst genommen, weil sie eine Frau war und nicht Theologie studiert hatte, ergänzte Schwester Lidwina. Der Bischof „Communio ist für alle gemeint, also auch für mich.

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Fast 800 Euro erlaufen

Spendenlauf OGS Kommern

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Mit ihrem Spendenlauf unterstützten die Kinder der Offenen Ganztagsschule (Grundschule) Kommern das Mutperlen-Projekt von Carmen Karwanska und deren Tochter Annika aus Eicks. Sie hatten zugunsten krebskranker Kinder, die in der Bonner Uni-Klinik therapiert werden, zu einem virtuellen Mutperlen-Lauf aufgerufen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Pädagogische Leiterin der Offenen Ganztags-Grundschule (OGS) in Kommern,  Dr. Astrid Vößing, war nach der Veranstaltung auf dem Kommerner Sportplatz stolz und dankbar. 101 Grundschulkinder hatten einen Spendenlauf für krebskranke Kinder absolviert, und dabei eine Strecke von insgesamt 970 Kilometern zurückgelegt. Durch die Unterstützung der Eltern als Sponsoren kamen dabei 789,50 Euro für krebskranke Kinder in der Onkologie der Bonner Uni-Klinik zusammen.

„Ohne Ihre Hilfe, liebe Eltern, wäre dies nicht möglich gewesen“, bedankte sich die Leiterin der OGS bei den Eltern. Mit „viel Herz und einem unglaublichen Engagement“, so Dr. Astrid Vößing, hätten die Kinder der OGS, deren Betreuer sowie das Kollegium und die Konrektorin der Katholischen Grundschule, Tanja Feuser, diesen Schul-Spendenlauf  zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis für eine gute Sache werden lassen.

Herzensangelegenheit

Mit dem Spendenlauf hatten die Kinder der OGS das Mutperlen-Projekt von Carmen Karwanska und deren Tochter Annika aus Eicks  unterstützt, die zugunsten krebskranker Kinder, die in der Bonner Uni-Klinik therapiert werden, zu einem virtuellen Mutperlen-Lauf  in der Zeit vom 17. bis 19. Juni aufgerufen haben. Das erlaufene Geld wird der Hilfsgruppe Eifel zugutekommen, die damit das Mutperlen-Projekt des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützt“.

Wie Carmen Karwanska und deren Tochter Annika, die als Kind selbst an Leukämie erkrankt war und in Bonn erfolgreich behandelt wurde, berichten, bekommt jedes an Krebs erkrankte Kind zum Beginn der Behandlung eine Mutperlen-Kette. Mutperlen sind kleine Perlen mit verschiedenen Motiven. Nach jedem medizinischen Eingriff bekommt das behandelte Kind eine entsprechende Mutperle, die auf eine Kette aufgereiht wird. Die kann je nach Länge der Behandlung mehrere Meter lang werden. „Aus den Mutperlen schöpfen die Kinder Kraft“ , so Dr. Astrid Vößing. Deshalb sei der Spendenlauf der OGS eine Herzensangelegenheit gewesen. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, so die Pädagogische OGS-Leiterin.

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Mechernich | Leben & Menschen

Ein Traum von einer Schule

Die Freie Veytalschule Satzvey feiert die Rückkehr des lebendigen Miteinanders

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Kleine Wunderwerke aus Naturmaterialien wie diese bunten Filzgeister entstehen regelmäßig im Gartenbauunterricht der Waldorfschule Nordeifel. / Foto: Freie Veytalschule

Wenn es die Freie Veytalschule im idyllischen Mechernich-Satzvey nicht schon gäbe, müsste sie erfunden werden. Genau das hat Svenja Spittmann getan und gemeinsam mit ihrem engagierten Team aus Eltern, Lehrkräften und Förderern die erste Waldorfschule in der Nordeifel aufgebaut. Mit einem besonderen Angebot und außerschulischen Aktivitäten plant die junge Schule jetzt endlich wieder die Rückkehr zur Normalität. 

Erst Corona, dann die Flut: Dass sie gut durch die schwierigen Zeiten der letzten beiden Jahre gekommen sind, liegt für die 46jährige Mechernicherin, an ihrer „eigenen Art“ und dem bewährten pädagogischen Konzept. Dank der etwas erhöhten Lage am Waldrand blieb die Veytalschule von dem verheerenden Hochwasser im Juli 2021 verschont. Zudem konnte die Turnhalle kurzentschlossen als Notunterkunft angeboten werden. Der gute Geist der „Juffer Vey“, einer Eifeler Sagengestalt, wirkt noch immer und schüttet ihren Feenstaub aus.

Eine Vision wird Wirklichkeit

„Es war ein besonderer Weg und ein lebendiger Entwicklungsprozess, um die Freie Veytalschule in Satzvey als moderne, einzügige Waldorfschule Nordeifel tatsächlich zu realisieren“, erinnert sich Svenja Spittmann. Begonnen hat alles vor rund sieben Jahren, als sie gemeinsam mit Maria Pesch eine Alternative zur Regel-Grundschule für ihre beiden Töchter suchten. Die beiden Mütter kannten sich privat und zögerten nicht lange, um ihre Vision in die Tat umzusetzen. Als erstes begeisterten die beiden den Mechernicher Bürgermeister für ihre Idee. Beim Brunnenfest im Juni 2014 kamen über 100 Unterschriften von interessierten Eltern zusammen. Mit der auslaufenden Förderschule im Burgort Satzvey war schnell ein geeignetes Gebäude gefunden – „der Standort inmitten der schönen Natur des Nationalparks Eifel ist ein großes Geschenk.“ Die ersten beiden Klassen konnten im Sommer 2016 in einem Seitentrakt starten.

Erste Arbeiten, bei denen die Eltern selbst mit anpackten, sorgten für eine wunderbare Verwandlung der Unterrichtsräume hin zu einer waldorftypischen Wohlfühl-Atmosphäre. Frisch saniert mit Lehrschwimmbecken, Turnhalle, weitläufigem Außengelände, Werk- und Fachräumen bietet die Veytalschule genügend Platz für ganzheitliches, lebendiges Lernen mit viel Entfaltungspotenzial für freie Geister und kleine Persönlichkeiten. 

Staatlich anerkannt, ohne Schulwechsel nach der vierten Klasse und bis zur Erlangung der Fachhochschulreife werden Jungen und Mädchen im Kleinklassenprinzip mit höchstens 25 Schülern unterrichtet und fit für die Zukunft gemacht. Dabei Waldorfschule Nordeifel wächst weiter: Ab dem kommenden Schuljahr werden etwa 200 Kinder in acht Klassen beschult und in der OGS auch mit eigener vollwertiger Küche verpflegt.

Weltoffen, kreativ und mutig genug, Neues zu erschaffen und Bestehendes zu verbessern – das ist die Freie Veytalschule in Satzvey. An der einzügigen Waldorfschule werden 25 Kinder pro Jahrgang im Kleinklassenprinzip von Klasse 1 bis zur Oberstufe ohne Schulwechsel unterrichtet. / Foto: Freie Veytalschule

Offen für alle Kinder

Offen für alle Kinder, hat sich die Waldorfschule Nordeifel als sinnvolle Alternative in der Region bereits einen Namen gemacht. Das Einzugsgebiet geht längst über den Kreis Euskirchen hinaus. Auch aus Richtung Aachen, Köln, Bonn, Düren, Rheinbach und dem nördlichen Rhein-Land-Pfalz kommen die Kinder nach Mechernich. Mit mittlerweile über 40 MitarbeiterInnen ist die Freie Veytalschule auch zu einem attraktiven Arbeitgeber geworden. Wegen der bald beginnenden Oberstufe werden neue Kolleginnen und Kollegen – auch RegelschullehrerInnen, die sich waldorfpädagogisch fortbilden – immer gesucht und können sich unter anderem über Hilfe beim Umzug und zeitraubenden Verwaltungsarbeiten freuen.

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Mechernich: Kinderfeuerwehr im Einsatz

Nachwuchsförderung auf spielerische Art und Weise

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Die kleinen Teilnehmer und großen Betreuer der diesjährigen Kinderfeuerwehrübung in Mechernich-Strempt, mit Daniel Bürling (r.). Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Furchtlos stürmten Maximilian und Jonas in den abgedunkelten Raum der Strempter Feuerwache. Ohne Lichtquelle und zusätzlich mit einer Stoffhaube über dem Gesicht, die die Sicht noch weiter einschränken sollte, machten sie sich auf die Suche nach der versteckten Rettungspuppe. Immer wieder machten sie sich dabei gegenseitig auf Hindernisse aufmerksam und konnten so schon nach wenigen Minuten ihren Erfolg vermelden. 

„Ich hab sie“, schrie Maximilian stolz. Doch noch war ihre Aufgabe nicht abgeschlossen. Mit der schweren Puppe auf dem Arm galt es nun den Rückweg aus dem Raum zu finden. Dabei half ihnen ein Seil, dass sie seit Beginn der Übung mit sich gezogen und zuvor im Vorraum angebunden hatten. „Es war wirklich richtig cool die Puppe zu suchen. Wieder rauszukommen war sogar noch schwieriger, mit dem Seil hat es aber geklappt“, berichtete Jonas. 

Spielerisch löschen und retten

Die beiden Neunjährigen waren am Samstagvormittag die ersten, die die von der Stadtjugendfeuerwehr Mechernich vorbereitete Herausforderung meisterten. „Vor zwei Jahren haben wir die Kinderfeuerwehr gegründet, um dem Nachwuchs schon früh auf spielerische Weise die Arbeit bei der Feuerwehr näherzubringen“, berichtete Betreuer Daniel Bürling.

In diesem Fall sollte ein Rettungseinsatz in einem mit Rauch gefüllten Raum, in dem keine optische Orientierung möglich ist, simulieren. „Die Jungen und Mädchen haben Spaß und auch für die Nachwuchsförderung der Feuerwehr ist das ein großer Gewinn.“

Tatsächlich erfreut sich die Mechernicher Kinderfeuerwehr mit aktuell 33 Mitgliedern und einer wachsenden Warteliste großer Beliebtheit. Neben den festgelegten Aufgaben wie der Rettung einer Übungspuppe sah man die kleinen Feuerwehrleute immer wieder mit Wasserpumpen über das Gelände jagen, um gemeinsam erdachte Brände zu löschen. 

Eine weitere Motivation bildeten dabei die kürzlich als Spende zur Verfügung gestellten Fleecejacken mit Feuerwehrlogo als Uniformersatz. „Es macht ganz viel Spaß mit den anderen Kindern zu spielen oder in den großen Feuerwehrautos zu fahren“, freute sich auch die siebenjährige Lena, die der Kinderfeuerwehr schon seit der Gründung vor zwei Jahren angehört. Ob sie diese Laufbahn auch bis ins Erwachsenenalter weiterführen möchte, wusste sie zwar am Samstag noch nicht, aktuell ist ihre Freude jedoch ungebrochen.

„Zeigen, wer wir sind“

Neben den spielerischen Aufgaben auf dem Feuerwehrgelände verfolgen die Betreuer bei der Nachwuchsarbeit zudem einen sozialen Gedanken. „Zu unseren Aktionen zählen daher beispielsweise Müllsammeln im Dorf oder der Besuch eines Altersheims“, erklärte Bürling. Dies sei auch Bestandteil für den Ausbildungsnachweis „Kinderflamme 1“ der Kinderfeuerwehr in Deutschland.

„Dieser Bereich ist sowohl als pädagogischer Aspekt für die Kinder als auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr im Allgemeinen sehr nützlich. Viel zu oft werden wir nämlich noch immer als Verein biertrinkender Männer abgestempelt. Auf diese Weise können wir jedoch zeigen, wie wir tatsächlich tätig sind und dem falschen Image entgegenwirken.“ 

Die Begeisterung, mit der die Jungen und Mädchen der Mechernicher Kinderfeuerwehr bei der Sache waren, bekräftigte diese Hoffnung. Lachend zog der Mechernicher Nachwuchs durch Strempt und befreite den Ortsteil von Müll, während sie zeitgleich bei den Übungen spielerisch Erfahrungen mit dem Alltag der Feuerwehr sammelten. Das Engagement der Betreuer und der Ehrgeiz der Kinder bildeten dabei einen weiteren Schritt zur Zukunftssicherung des Mechernicher Brandschutzes.

www.feuerwehr-mechernich.de/jugendfeuerwehr

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Gelungener Auftakt zur Mechernicher Kirmes

Boxautomat fordert viele Einsätze beim DRK

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In der Nachbarschaft von Schieß- und Mandelbuden konnten Kinder Entchen von einem künstlichen Wasserlauf fischen und Preise einheimsen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei strahlendem Sonnenschein tummelten sich einige Hundert Menschen am Sonntagnachmittag auf dem Festtagsgelände zwischen Rathaus- und Brunnenplatz. Die Stimmung war gelöst, der Betrieb beachtlich. Am Ende waren noch eine Reihe mehr Buden und Kirmesattraktionen aufgefahren, als Hembach zur Wochenmitte bekannt gegeben hatte.

Vergangenen Montag hatte es noch so ausgesehen, dass die Maikirmes in Ermangelung großer Fahrgeschäfte möglicherweise ganz hätte abgesagt werden müssen. Es herrscht zurzeit akuter Personalmangel bei den Schaustellern, sagte Marcel Hembach, der am Montag vor Kirmesauftakt in Verhandlungen noch zwei große Fahrgeschäfte organisierte.

„Spargeltarzan“ oder „Supermann“

Die freiwilligen Rotkreuzsanitäter in der Betreuungsstelle am Rande des Rummelplatzes hatten diesmal alle Hände voll zu tun. Es waren allerdings keine Opfer von Kirmesschlägereien oder Alkoholleichen, die versorgt werden mussten. In erster Linie war eine moderne Variante des alten Kraftmessspiels „Hau den Lukas“ verantwortlich.

Vor allem Jugendliche droschen mit ihren Fäusten auf den Impulspunkt des Boxautomaten ein, der je nach Aufschlagenergie anzeigt, ob der Mitspieler eher „Spargeltarzan“ oder „Supermann“ sein soll. Dabei kam es zu mehreren Knochenbrüchen und anderen Handverletzungen.

Allein am Freitag nach Kirmeseröffnung musste das Rote Kreuz drei Mittelhandknochenverletzungen erstversorgen und die Patienten ins Krankenhaus bringen, am Samstag zwei weitere.

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Eine Schule in Bewegung

„Trixitt“ sorgte für Sport, Spaß und Spiel in der KGS Lückerath

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Schüler und Schulpersonal der KGS Lückerath genossen kürzlich einen aufregenden Tag im Sinne des Sports, Teamgeistes und „Fair Play“. Möglich gemacht hat dies die Firma „Trixitt“ aus Bochum, die Kosten übernahm der Schuleigene Förderverein. Foto: KGS Lückerath/pp/Agentur ProfiPress

Ganz nach dem Motto „Wir bewegen Schule“, hat die Katholische Grundschule Lückerath (KGS) einen Tag voller sportlichem Spaß, Teamgeist und natürlich Bewegung erlebt. Möglich hat dies die Firma „Trixitt“ aus Bochum gemacht, die im Vorfeld einen Parcours mit ganzen fünf verschiedenen Stationen in der Turnhalle und auf dem Schulhof aufgebaut hatte. So wurde von 10 bis 14 Uhr gezeigt, was jeder für sich und natürlich als Team, möglich machen konnte.

„Alle Kinder, Lehrkräfte und Schulbegleiterinnen waren hoch motiviert und haben mit großer Vorfreude dem Event entgegengefiebert“, erzählte Schulleiterin Sonja Daniels. An Stationen die Namen wie „Schießbude“, „Kängurusprung“, „Speedmaster“, „Basketball“ und „Hindernisparcours“ hatten ging es um Kraft, Schnelligkeit und vor allem Teamgeist sowie „Fair Play“

Fairness und Spaß statt Gewinnen

Zu Beginn traf sich die ganze Schulgemeinschaft auf dem Schulhof, um sich gemeinsam mit Musik und Animation durch das Trixitt-Team aufzuwärmen. Danach konnten die Kinder das breite Angebot, bestehend aus beispielsweise Laufen, Springen, Rutschen oder Basketball, auch schon nutzen.

„Es ging aber nicht um Punkte und wer gewonnen hat, sondern vielmehr um Spaß und Bewegung!“, so Daniels weiter. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auch schon in die zweite Runde samt gemeinsamem Tanz.

Dann war der besondere Tag leider auch schon wieder vorbei, doch das „Trixitt“-Team lobte alle Kinder sowie das gesamte Schulpersonal für ihr Engagement, ihren sportlichen Einsatz und besonders für das tolle Miteinander. Die Klasse 1a wurde sogar mit einem „Fairnesspreis“ in Form eines Fußballs und einer Urkunde ausgezeichnet.

Sonja Daniels betonte schlussendlich: „Das tolle Team der Firma Trixit aus Bochum hat den Kindern und Lehrkräften der KGS Lückerath einen wunderschönen Tag beschert!“ Die Kosten für das sportliche Fest übernahm der Förderverein der Grundschule.

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Mechernich: Trödelmarkt im Tierheim

Nein, es wird nicht mit Tieren gefeilscht!

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Großer Trödelmarkt mit Unterhaltung durch „DJ Kölsch Bloot“ am Sonntag, 22. Mai, im Mechernicher Tierheim. Dies ließ der Vorsitzende des Tierschutzvereines, Reiner Bauer, verkünden. Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress

Nein, hierbei handelt es sich nicht um einen Ausverkauf von Hunden, Katzen und Vögeln! Das Tierheim in Mechernich veranstaltet am Sonntag den 22. Mai von 11-17 Uhr einen Trödelmarkt. Dabei wird der DJ „Kölsch Bloot“ ordentlich für Stimmung sorgen und die Gäste zum shoppen animieren.

Neben Musik ist natürlich auch für das leibliche Wohl der Besucher*innen gesorgt. Allerdings müssen die zu diesem Zeitpunkt gültigen Corona-Regeln bitte beachtet werden.

Die Einnahmen sollen für neue Aufgänge zu den Hunde- und Großtierfreiläufen verwendet werden.

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Kommern-Süd: Tanz um den Spielplatz

Maifest bringt über 2000 € für neuen Spielplatz

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Die Dorfgemeinschaft schmückte den Maibaum mit selbst gebastelten Anhängern. Das Ergebnis war so schön, dass der Baum noch in der Nacht entwendet wurde. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

Der Tanz in den Mai war in diesem Jahr für die Bewohner von Kommern-Süd nicht nur mit einem Fest, sondern auch mit einer Aufgabe verbunden: Unter dem Motto „Wir ertanzen uns einen Spielplatz“ hatte es sich die Dorfgemeinschaft zum Ziel gesetzt, Spenden für einen neuen Spielplatz zu sammeln.

Höhepunkt des Nachmittags war das gemeinsame Schmücken einer Birke. Dafür hatten viele Kinder des Dorfes bunte Anhänger gebastelt, darunter große Marienkäfer aus bunter Pappe und hübsche Herzen, die farbenfroh angemalt oder beschriftet wurden. Zusammen wurde der Maibaum mit Anhängern und buntem Krepppapier geschmückt und aufgebaut.

Maibaum war zu schön

Zwar wurde der Baum in den frühen Morgenstunden von Unbekannten entwendet, aber im Dorf nahm man das mit Humor. „Die Überraschung der Beschenkten wird wohl zwiespältig sein, wenn sie nach der ersten Freude über den Maibaum mit einem Exemplar beglückt sieht, das mit Paw-Patrol-Anhängern und Kommern-Süd-Spielplatz-Schmuck statt traditioneller Dekoration geschmückt ist“, vermutet Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias schmunzelnd.

Am Ende konnte die stolze Summe von 2.270 Euro auf das Konto für den Spielplatz eingezahlt werden. Ortsbürgermeisterin Konias zeigte sich begeistert über die tatkräftige Hilfe und Spendenbereitschaft der Anwohner und betonte: „Wir haben noch einige Ideen in petto!“

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Mechernich | Leben & Menschen

„Ein Dorf räumt aus…!“

Dorf- und Kindertrödelmarkt in Mechernich-Breitbenden

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Ganz Breitenbenden verwandelt sich am Sonntag, 22. Mai, in eine Einkaufsmeile. An über 30 Häusern und weiteren Ständen auf dem Dorfplatz werden Haus- und Kindertrödel sowie kulinarische Köstlichkeiten zum Verkauf geboten. Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dies ist das Motto des diesjährigen Dorf- und Kindertrödelmarkt in Mechernich-Breitbenden. Am Sonntag, den 22. Mai, in Breitenbenden statt. Über 30 Dorfbewohner wollen zwischen 10 und 16 Uhr ihren Hauströdel in Hof, Garten oder Garage anbieten. Darunter ist allerlei Kindertrödel wie Kleidung, Spielsachen oder Bücher zu finden.

Veranstalter ist der Verein „Roadrunners“, der sich in den vergangenen Jahren mit legendären Mülltonnenrennen einen Namen gemacht hat. In einer Pressemitteilung heißt es, die kulinarische Versorgung der Kaufinteressenten werde nicht zu kurz kommen: „In zahlreichen Häusern werden holländische Spezialitäten, leckere vegane Angebote sowie Waffeln, Kuchen und Kaltgetränke angeboten.“

Auch auf dem ehemaligen Schulhof und jetzigem Dorfplatz haben sich Interessierte der umliegenden Ortschaften Standplätze gesichert und ergänzen das vielfältige Angebot. Eine Übersichtskarte aller beteiligten Haushalte findet sich auf www.breitenbenden.de. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem P&R Parkplatz an der Landesstraße 115 am Ortseingang Richtung Mechernich.

Ursprünglich hatten die Breitenbendener bereits 2020 einen solchen Dorftrödelmarkt organisieren und durchführen wollen. Doch dann verhagelten die Covid-19-Pandemie und die Flutkatastrophe 2021 zunächst alle diesbezüglichen Pläne.

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Kreis Euskirchen

L61 zwischen Satzvey und Katzvey wird saniert

Vollsperrung ab Montag, 25. April, bis voraussichtlich Dienstag, 7. Juni

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Ab Montag, 25. April, soll die Landesstraße L61 zwischen Satzvey und Katzvey zwecks Sanierung vollgesperrt werden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW saniert ab Montag, 25. April, bis voraussichtlich Dienstag, 7. Juni, die Landesstraße L61 in Mechernich zwischen den Ortslagen Satzvey und Katzvey. Während der Bauarbeiten muss die Straße zwischen den Abzweigen Gartzemer Straße und Am Katzenstein vollgesperrt werden.

In Folge des Hochwassers des parallel verlaufenden Veybachs im vergangenen Sommer muss die Fahrbahn in einer Tiefe von bis zu zwei Metern saniert und im Vollausbau erneuert werden, ebenso wie die Böschungen auf dem rund drei Kilometer langen Streckenabschnitt.

Der Durchgangsverkehr wird während der Bauarbeiten über die L11, L499, L165 und die Bundesstraße B477 umgeleitet (U5/U6). Der Schwerlastverkehr wird aufgrund des LKW-Durchfahrtsverbotes auf der L499 zwischen Weiler und Lessenich weiträumig zwischen Wißkirchen und Katzvey über die Bundesstraßen B266 und B477 über Kommern und Mechernich umgeleitet.

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Kreis Euskirchen

Eifel, Land, Fluss

Spendenprojekt geht in die vierte Auflage.

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Doppelte Freude – für Spieler und für Betroffene der Flutkatastrophe, denen die Spenden zugute kommen – verspricht das Spiel EifelLandFluss. Foto: Mockups Design/pp/Agentur ProfiPres

Ähnlich wie bei dem Spieleklassiker Stadt-Land-Fluss können Eifel-Fans ihr Wissen bei EifelLandFluss unter Beweis stellen. Mit Kategorien wie „Lieblingsplätze“, „Typisch Eifel“ oder „Eifeler Platt“ richtet sich das Spiel an Kenner der Eifel – und an alle, die es werden wollen. Gleichzeitig kann man damit Gutes tun, denn die mit dem Verkauf des Spiels erzielten Einnahmen gehen zu 100 Prozent an in der Region tätige Hilfsorganisationen für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe

So verspricht es das Projekt-Team hinter dem Spendenspielspaß: Georg Panz und Isabel Bröhl von der Eifler Drechslerei Atelier 360° in Mechernich-Weyer, sowie Karin Scherer (Roter Faden-PR) und Bettina Jung (Grafikdesign-Agentur boo graphics), beide aus Bonn. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen auch in der Zeit nach den unmittelbaren Aufräumarbeiten mit einer finanziellen Unterstützung zur Seite zu stehen.

Einnahmen zu 100 Prozent für Hilfsprojekte

Daher übernimmt das Kreativ-Team auch in der vierten Auflage des Spendenspielspaßes sämtliche mit der Entwicklung und Produktion verbundenen Kosten und spendet die durch den Verkauf erzielten Einnahmen zu 100 Prozent an in der Region tätige Hilfsprojekte.

Eingebracht hat der Verkauf von EifelLandFluss bis jetzt die stolze Spendensumme von 6.500 Euro für den Wiederaufbau in der Eifel und an der Ahr. 4.500 Euro leitete das Projektteam an die Aktion Deutschland Hilft weiter, 2.000 Euro gingen an die Aktion Weihnachtslicht e.V.

Doppelte Freude

„Die von der Flut betroffenen Menschen benötigen auch jetzt noch Aufmerksamkeit und Unterstützung, deswegen machen wir weiter mit dem Spendenprojekt“, sagt Karin Scherer vom Projektteam. „Wir wünschen uns, dass wir weiterhin viele Spiele verkaufen und damit doppelt Freude bringen – den Spielerinnen und Spielern wie auch den Menschen, denen die Spenden zugutekommen. Unser großes Ziel ist es, dass die Spendensumme im Laufe des Jahres fünfstellig wird.“EifelLandFluss besteht aus einem 25-seitigen Spielblock auf Recycling-Papier und einer Spielanleitung und kostet zehn Euro (zuzüglich Versand). Es ist online erhältlich unter www.roterfaden-pr-shop.com und www.etsy.com/de/shop/RoterFadenPR sowie anderen lokalen Verkaufsstellen.

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