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Bornheim | Politik & Wirtschaft

„Unsere Zukunft geht uns alle an“

Junge Union Bornheim mit neuem Vorstand

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Vorstand Junge Union Bornheim
Jonas Mysliwski, Anna Strunk, Annika Flamme, Maximilian Görg, Jan Kluitmann, Jan Niklas Kreutz und Yannick Meuer. / Foto: JU Bornheim

Mit diesen Worten leitete der wiedergewählte Vorsitzende Jan Niklas Kreutz aus Walberberg seinen Bericht der letzten 2 Jahre ein. 

Der heute 19-Jährige hatte vor 2 Jahren zusammen mit Maximilian Görg, Yannick Meuer, Annika Flamme und Jan Kluitmann die Junge Union (JU) Bornheim wieder ins Leben gerufen.

Junge Union fester Bestandteil

Nach der Neugründung hat sie einiges erreicht. Die JU ist mittlerweile bereits ein fester und  unverzichtbarer Bestandteil der CDU Bornheim geworden. 

Sowohl in der CDU Fraktion als auch als sachkundige Bürger in den unterschiedlichsten Ausschüssen  setzen sich die Nachwuchspolitiker für die Interessen der Bornheimer Jugend und jungen Erwachsenen ein. Egal ob im Verkehrsausschuss oder im Ausschuss für Sport, Kultur und Ehrenamt.  Thematisch sind die JU’ler breit aufgestellt. 

Seit der letzten Vorstandswahl des CDU-Stadtverbandes Bornheim sind auch vier JUler in diesem vertreten, denn eine gute Altersmischung ist Garant für eine generationsgerechte Politik. 

Dem wiedergewählten Vorstand gehören neben Kreutz der stellvertretende Vorsitzende Maximilian Görg (18) aus Sechtem, Schatzmeister Yannick Meuer (21) aus Roisdorf, Beisitzerin Annika Flamme  (19) aus Roisdorf und Jan Kluitmann (27) aus Sechtem an. Neu im Vorstand sind Schriftführerin Anna Strunk (16) aus Wesseling und Beisitzer Jonas Mysliwski (16) aus Walberberg. 

Zum Schluss gratulierte der frisch wiedergewählte Landtagsabgeordnete Oliver Krauß dem neuen Vorstand, dankte für die große Unterstützung beim Landtagswahlkampf und wünscht eine gute Zusammenarbeit und viel Erfolg.

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Bornheim | Politik & Wirtschaft

Bornheimer Politik gibt grünes Licht für Solaranlage

Strom für 1500 Haushalte

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Foto (Privat)

Die Bornheimer Politik unterstützt das Vorhaben eines Investors auf einer Fläche zwischen A555, Uedorfer Weg und Gärtnersiedlung eine Photovoltaikanlage zu errichten. Der Stadtrat hat einstimmig für eine Änderung des Flächennutzungsplans hin zu einer Sonderbaufläche votiert. Auch der Bebauungsplan soll entsprechend geändert werden. Der Investor will auf der über fünf Hektar großen ehemaligen Abbaufläche für Kies einen Solarpark errichten, die 5,45 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren soll. Damit könnten 1.500 Haushalte in Bornheim versorgt werden.

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Bornheim: Die Stadt soll zum Schwamm werden

Wasser soll länger zurückgehalten werden.

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Schwammstadt
Das Konzept der Schwammstadt bietet auch Schutz vor Hochwasser. (Foto: Privat)

CDU, Grüne, SPD und UWG wollen mit einem gemeinsamen Antrag Bornheim auf den Weg zur „Schwammstadt“ bringen. Mit einem umfassenden Konzept soll Wasser solange wie möglich im gesamten Stadtgebiet zurückgehalten werden. Bei der Erstellung des Konzeptes „Schwammstadt“ sollen die Schnittstellen zu den Nachbarkommunen Alfter, Brühl und Wesseling einbezogen werden. Eingebunden werden sollen auch ein Fachbüro und Interessensvertreter des Bornheimer Wassers wie Landwirte, Wasserverbände und Naturschutzbehörden.

Abkühlung in Hitzeperioden

In ihrer Begründung verweisen die Antragsteller auf die Zunahme und Intensität von Dürreperioden und Starkregenereignissen. Um den negativen Auswirkungen entgegenzuwirken, sei es erforderlich, das Wasser im Bornheimer Gebiet deutlich länger zu halten und Fließgewässer ausreichend Raum zu geben. Das zurückgehaltene Wasser führe zum Beispiel über feuchtere Böden und offene Wasserflächen zu einer signifikanten Abkühlung der unmittelbaren Umgebung und wirke so der lokalen Erhitzung entgegen.

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Bornheim | Politik & Wirtschaft

Die CDU Bornheim hat „neu“ gewählt

Platz für die Jugend und mehr Weiblichkeit

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Die neu gewählten Mitglieder der CDU Bornheim beim ersten Pressefoto / Foto: CDU Bornheim

Die CDU Bornheim hat ihren neuen Vorstand gewählt. Viele Mitglieder und Ehrengäste
fanden den Weg in den Ratssaal der Stadt Bornheim, um ihre Stimme zur Neuwahl des
Parteivorstandes abzugeben. „Ich freue mich, so viele Mitglieder persönlich begrüßen
zu dürfen. Ein Zeichen für die Stärke der CDU in Bornheim,“ sagte die Parteivorsitzende
Gabriele Kretschmer.


Gleich zu Beginn wurden die langjährigen Parteimitglieder geehrt. „60 Jahre
Parteizugehörigkeit bedeuten eine lange Verbundenheit zu unserer Partei“, hob Thomas
Meyer hervor und stellte fest, dass er noch einige Jahre vor sich hat, um dies zu
erreichen. Insgesamt wurden 20 Mitglieder für ihre 60-, 50-, 40-, und 25-jährige
Mitgliedschaft in der CDU Bornheim ausgezeichnet.

CDU wird jünger und weiblicher


Nach den Rechenschaftsberichten wurde neu gewählt. Den Wunsch vieler
Parteimitglieder, „jünger und weiblicher zu werden“ konnte die CDU Bornheim gut
erfüllen. Gabriele Kretschmer wurde als Vorsitzende bestätigt und schaut stolz auf ihr
neues Team: als Stellvertreter wurden Sebastian Kuhl und Jan Niklas Kreutz (JU) neu
ins Amt gewählt. Ebenfalls neu an Bord ist der Schrift-/ Geschäftsführer Peter Ibbeken,
der von seinem Stellvertreter, Jan Kluitmann (JU), unterstützt wird. Das bewährte
Schatzmeisterteam, Günter Knapstein und Rita Schreiber, wurde für zwei weitere Jahre
bestätigt. Neue Mitgliederbeauftragte wurde Petra Heller. Als Beisitzerinnen und
Beisitzer wurden Christina Flamme, Sarah Jeschke, Yannick Meuer (JU), Dr. Helmut
Preiß und Wolfgang Schwarz gewählt. Der 13 Personen starke Vorstand mit drei
Mitgliedern aus der Jungen Union und fünf Frauen ist damit jünger und weiblicher.

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Bornheim | Politik & Wirtschaft

Am 23. August öffnet das Bornheimer Wahlbüro

Bornheimerinnen und Bornheimer haben ab dann die Möglichkeit, ihre Stimme für die Bundestagswahl abzugeben.

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Ab dem 23. August darf in Bornheim für die Bundestagswahl gewählt werden / Foto: Pixabay

Bornheimerinnen und Bornheimer haben ab Montag, 23. August 2021, die Möglichkeit, ihre Stimme für die Bundestagswahl am 26. September abzugeben. Denn dann öffnet im Ratssaal (905) des Bornheimer Rathauses, Rathausstraße 2, das Wahlbüro.

Wer von zu Hause aus wählen möchte, kann die Briefwahlunterlagen ebenfalls im Wahlbüro beantragen – entweder persönlich, per E-Mail an wahlbuero@stadt-bornheim.de oder ab 23. August per Online-Wahlschein-Verfahren unter www.bornheim.de.

Per Telefon dürfen Wahlunterlagen übrigens nicht beantragt werden. Wer die Unterlagen aber per E-Mail anfordern möchte, muss folgende Angaben machen: Familiennamen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnanschrift, also Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. Ebenfalls möglich ist es, die Briefwahlunterlagen per Post zu beantragen. Der Vordruck hierfür befindet sich auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Diese wird in den nächsten Tagen an alle Wahlberechtigten verschickt. Der Karte ist auch zu entnehmen, um welchen Wahlbezirk es sich handelt und welches Wahlbüro am 26. September aufgesucht werden muss.

Wer ins Wahlbüro geht, sollte seine Wahlbenachrichtigungskarte mitbringen. Sollte das nicht möglich sein, reicht auch ein gültiges Ausweisdokument. Um Briefwahlunterlagen für Familienmitglieder zu beantragen, ist es zwingend erforderlich, eine unterschriebene Vollmacht vorzulegen. Die Vollmacht befindet sich als Vordruck auf der Wahlbenachrichtigungskarte, kann aber auch selbst aufgesetzt werden. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass im Wahlbüro die üblichen Corona-Regeln zu beachten sind – also eine Maske getragen und Abstand gehalten werden muss.

Bornheimer Bürger, die bis zum 5. September 2021 keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben, wenden sich bitte umgehend an das Wahlbüro. Es ist geöffnet montags bis mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr. Telefonisch erreicht man die Mitarbeiter unter 02222 945-444.

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Podiumsdiskussion mit heimischen Bundestagskandidaten

Seniorenbeirat Bornheim lädt den Wahlkreis 98 zu einer Podiumsdiskussion ein

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Dr. Nobert Röttgen ist prominenter Teilnehmer der Podiumsdiskussion in der Rheinlandhalle. (Foto: CDU)

Der Seniorenbeirat der Stadt Bornheim lädt am Freitag, 27. August 2021, um 19 Uhr, zu einer Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten des Wahlkreises 98 (Rhein-Sieg II).   in die Rheinhalle in Hersel, Rheinstraße 201, ein. Der Bundestagswahlkreis umfasst linkrheinisch Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg sowie rechtsrheinisch Bad Honnef, Königswinter und Sankt Augustin. Zugesagt haben Dr. Norbert Röttgen (CDU), Dr.  Katja Stoppenbrink (SPD), Nicole Westig (FDP), Dr. Richard Ralfs (Die Grünen), Andreas Danne (Die Linke) und Roger Beckamp (AfD). Als Moderator führt Christoph Meurer, Redakteur in der Vorgebirgsredaktion des Bonner General-Anzeigers durch den Abend.

 In Anbetracht des demografischen Wandels mit der steigenden Zahl älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist dem Seniorenbeirat daran gelegen, den Dialog der Generationen voranzubringen. Deshalb richtet sich die Veranstaltung nicht nur an die ältere Generation, sondern auch und gerade an die mittleren und jüngeren Jahrgänge. Der Seniorenbeirat sieht sich selbst in der Rolle des parteipolitisch neutralen Gastgebers und hofft, dass viele politisch aufgeschlossene Bürgerinnen und Bürger das Angebot wahrnehmen. .

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher wird sich nach den am Veranstaltungstag geltenden Bestimmungen der Coronaschutzverordnung richten. Angesichts der bislang recht positiven Entwicklung der Corona-Zahlen hofft der Seniorenbeirat allerdings, dass die Podiumsdiskussion mit nur geringen Einschränkungen durchgeführt werden kann und darf. Der Seniorenbeirat bittet Besucherinnen und Besucher, die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten, also einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und auf den nötigen Abstand zu achten. Der Eintritt ist frei.

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Junge Union Bornheim ruft zur Pfandspende auf

In Zusammenarbeit mit einigen Supermärkten werden Leergut-Bons gesammelt

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Jan-Niklas Kreutz von der Jungen Union Bornheim wirft den ersten Pfandbon für die Spendenaktion ein./Foto:Jan-Niklas Kreutz

Ab August startet die Junge Union Bornheim eine Pfandsammelaktion zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In Zusammenarbeit mit einigen Bornheimer Supermärkten werden an den Pfandautomaten kleine Boxen für die Pfandbons aufgestellt, deren Gegenwert der Unwetterhilfe der „Aktion Lichtblicke e.V.“ zugutekommt.

Darüber hinaus kann das Leergut auch am Samstag, 07. August von 12 bis 16 Uhr direkt bei der Jungen Union Bornheim an der Adresse Klütschpfad 14, in Bornheim-Walberberg abgegeben werden.

Folgende Supermärkte nehmen an der Aktion teil:

– Rewe Hamacher, Aarhusweg 1-5 Bornheim-Sechtem

– Edeka Breuer, Walberberger Straße 59 Bornheim-Walberberg

– Rewe Getränkemarkt, Am Roten Boskoop 14, Bornheim-Merten

Weitere Märkte folgen evtl. in den nächsten Tagen. Die Junge Union Bornheim wird über ihre Instagramseite „ju_bornheim und ihren Facebookkanal „Junge Union Bornheim“ über den aktuellen Status ihrer Pfandsammelaktion informieren.

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Gründungsakademie Rhein-Sieg feiert Jubiläum

15 Jahre Unterstützung von Startups und jungen Unternehmen

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Seit 15 Jahren unterstützt die Gründungsakademie Startups in der Region/Foto:Pixabay

Am 7. September startet die Gründungsakademie Rhein-Sieg mit ihrem neuen Programm in das zweite Halbjahr 2021. Dabei berücksichtigt sie die derzeitige Situation der von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Selbstständigen.

Einige der angebotenen praxisnahen und kostenfreien Seminare, Workshops und Vorträge beziehen sich auf die Fragen „Wie strukturiere ich mein Vorhaben krisensicher um?“ oder „Wie kann ich mich digital präsentieren und mit Kunden agieren?“.  Damit gibt das Programm Betroffenen Hilfestellungen, um die derzeitige wirtschaftliche Krise zu bewältigen.

Bereits seit Programmstart im Jahr 2006 findet die Gründungsakademie Rhein-Sieg im BusinessCampus Rhein-Sieg an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt und richtet sich mit ihren Angeboten sowohl an diejenigen, die eine eigene Existenz gründen möchten, als auch an junge Unternehmen und langjährige Selbstständige. Von Anfang an war das Interesse an Weiterbildungsangeboten rund um die Themen Existenzgründung, Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung riesengroß.

„Für den Rhein-Sieg-Kreis ist die Bedeutung von Existenzgründungen in ganz besonderer Weise offensichtlich“, erklärt Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises.

„Aufgrund der ausgeprägt mittelständischen Betriebsgrößenstruktur hängt die wirtschaftliche Situation und Entwicklung noch mehr als anderenorts von der Gründungsdynamik und den Gründungserfolgen ab.“

„Als mittelständisch orientiertes Kreditinstitut ist die Gründungsförderung ein wichtiges Anliegen der Kreissparkasse Köln. Die letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass die Gründungsakademie Rhein-Sieg hier einen entscheidenden Beitrag leistet“, ergänzt Benno Wendeler, Direktor Regionalentwicklung und Kommunen der Kreissparkasse Köln.

Und die nach 15 Jahren gezogene Bilanz zeigt es; mit über 900 Veranstaltungen und rund 14.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kann man von einem großen Erfolg sprechen. „Wir verfolgen das Ziel, den Gründungswilligen das entsprechende Know-how zu vermitteln. So können wir Existenzgründungen im Rhein-Sieg-Kreis erleichtern und festigen“, sagt Marvin Höweler von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und Projektleiter der Gründungsakademie.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Kreissparkasse Köln.

Ausführlich informiert ein Flyer über das gesamte Programm des 2. Halbjahres 2021. Dieser ist per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de oder im Referat für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Telefonnummer 02241 13-2777 erhältlich.

Die Programmübersicht kann auch im Internet unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden. Eine Anmeldung ist nur über die dortige Online-Anmeldemaske möglich. Aufgrund der Corona-Pandemie werden viele Veranstaltungen auch weithin als Online-Seminare abgehalten. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Anmeldung.

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Stadt Bornheim lobt Umweltpreis aus

Ende 2021 wird Christoph Becker die beste Idee mit dem Umweltpreis auszeichnen

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Umweltprojekte werden in Bornheim mit einem Preis ausgezeicht´net. /Foto:Pixabay

Die Stadt Bornheim lobt mit Unterstützung von Sponsoren den mit 1.400 Euro dotierten Umweltpreis aus. Mit ihren Ideen und Projekten können sich Bornheimer Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen ab sofort bewerben. Anmeldeschluss ist der 15. September 2021.

Gesucht werden Ideen und Projekte, die im Wohn-, Schul-, Arbeits- oder Freizeitbereich zur Verbesserung der Umwelt geführt haben oder führen können. Mögliche Themen sind: Landschafts- und Naturschutz, Umweltplanung und ihre Verwirklichung, Energieeinsparung und Abfallbeseitigung, Luftreinhaltung, Gewässerschutz und Lärmschutz, Erhaltung oder Neuanlage von Grün- und Erholungszonen sowie Pflege und Unterhaltung von Flächen, die in Patenschaft genommen wurden. Die Konzepte und Projekte sollten einen Nutzen für das Allgemeinwohl haben.

Wer sich bewerben möchte, schickt seine Konzept- oder Projektbeschreibung bitte an Manuela Domschat, Umwelt- und Grünflächenamt, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, oder per E-Mail an manuela.domschat@stadt-bornheim.de. Fragen beantwortet sie unter 02222 945-307. Sponsoren können sich ebenfalls an Manuela Domschat wenden.

Aus allen fristgerecht eingegangenen Bewerbungen trifft die Bewertungskommission zunächst eine Vorauswahl, die dann im Umweltausschuss vorgestellt wird. Die endgültige Entscheidung beschließt der Stadtrat. Die Preisverleihung ist für Ende 2021 vorgesehen. Die Ehrung übernimmt Bürgermeister Christoph Becker. Neben den Bewerberinnen und Bewerbern nehmen auch alle Sponsoren automatisch an der Preisverleihung teil. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde.

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Bornheim nimmt Challenge zum „Wattbewerb“ an

Mit dem „Wattbewerb“ zu mehr Photovoltaik auf Bornheimer Dächern

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Martin Koch, Sandra Schankweiler und Christoph Becker bei der Präsentation des Banners / Foto: Stadt Bornheim

Bornheim nimmt die Herausforderung an und beteiligt sich gemeinsam mit knapp 100 weiteren Städten an der bundesweiten Faktor-2-Städte-Challenge „Wattbewerb“. Ziel ist es, den Anteil der Solarstromerzeugung im Stadtgebiet zu verdoppeln. „Den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe können wir nur gemeinsam erreichen. Auf dem Weg dorthin ist Photovoltaik sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich ein ganz wichtiger Baustein“, betont Bürgermeister Christoph Becker

Parents for Future unterstützt

Damit der „Wattbewerb“ in Bornheim zum Erfolg wird und das Thema auf möglichst breite Aufmerksamkeit stößt, will sich vor allem die örtliche Gruppe von „Parents for Future“ aktiv einbringen. Dabei wird sie von der Stadtverwaltung im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt. „Viele Menschen suchen nach konkreten Möglichkeiten, Klimaschutz in ihrem Alltag zu verwirklichen. Es gibt sogar schon kleine Anlagen, die sich auf dem Balkon installieren lassen. Jeder Beitrag zählt“, sagt Sandra Schankweiler von den „Parents for Future“.

In einem offiziellen Ranking werden die Daten der einzelnen Städte miteinander verglichen. Der aktuelle Stand wird unter wattbewerb.de veröffentlicht. Die Referenzwerte kommen direkt vom Marktstammdatenregister. In diese offizielle Datensammlung müssen sich alle Photovoltaik-Anlagenbesitzer eintragen lassen. Für Bornheim weist dieses behördliche Register einen Vergleichswert von 0,437 kW/p (Kilowatt-Peak) pro Einwohner/-in. Inzwischen nutzen im Stadtgebiet bereits weit über 800 PV-Anlagen-Betreiber/-innen die Energie, die am günstigsten ist: die Sonnenenergie!

Der Wattbewerb berücksichtigt nicht nur private Objekte. Vielmehr tragen alle neuen Photovoltaik-Anlagen auf Gewerbeobjekten, Schulen, Kirchen, an Balkonen oder über Parkplätzen am Ende zum Gesamtergebnis bei.

Beträchtliches Solar-Potenzial in Bornheim

Die große Mehrheit der für Photovoltaik geeigneten Dächer und Flächen in Bornheim gehören Privatleuten, Wohnungsbau- und Vermietergesellschaften sowie Unternehmen aus Gewerbe, Handwerk und Industrie. Vor allem an sie richtet sich der Appell, ihre Flächen mit Photovoltaik auszurüsten. „Der Schlüssel dazu, die verschiedenen Beteiligten zu erreichen, liegt in der Aktivierung und Vernetzung möglichst vieler Menschen und Gruppen in Bornheim. Keine Stadtverwaltung kann die nötigen Anstrengungen alleine und in kurzer Zeit schaffen, aber gemeinsam mit aktiven Menschen in der Stadt ist diese Aufgabe auf einen guten Weg zu bringen“, ist sich Sandra Schankweiler sicher. Mit dem Ziel der Vernetzung haben die „Parents for Future“ eine WhatsApp-Gruppe für alle interessierten Bornheimerinnen und Bornheimer eingerichtet. Nähere Informationen dazu sind auf der Internetseite www.wattbewerb-bornheim.de erhältlich. Christoph Becker sieht noch beträchtliches Solar-Potenzial in Bornheim und ermutigt die Einwohner/-innen, aktiv zur lokalen Energiewende beizutragen. Fragen zum Thema beantworten die Energieagentur Rhein-Sieg, Tel.: 02252 9693022, und die Stadt Bornheim im Rahmen der Interkommunalen Energieberatung. Terminvereinbarungen sind beim  interkommunalen Klimaschutzmanager Tobias Gethke unter 02222/945-285 oder per E-Mail an tobias.gethke@stadt-bornheim.de möglich.

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Windkraft in Bornheim

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Symbolbild / Foto: pixabay

Seit zehn Jahren diskutiert die Bornheimer Politik über geeignete Standorte für Windräder im Stadtgebiet. Einigkeit besteht über die angesichts des Klimawandels grundsätzliche Notwendigkeit von Windkraft und eine Vermeidung von „Verspargelung“ der Landschaft. Bisher hat eine Gesamtschau der möglichen Standorte gefehlt. Diese hat das beauftragte Büro Immissionsschutz, Städtebau, Umweltgestaltung (ISU) aus Bitburg nun erarbeitet.

Rheinebene oder Ville-Rücken?

21 sogenannte Potenzialflächen haben die Gutachter in einer gemeinsamen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses und des Ausschusses für Umwelt und Klima vorgestellt. Ein Dutzend Flächen liegen in der Rheinebene zwischen Sechtem und Bornheim, neun auf dem Villerücken. Beide Gremien stimmten mehrheitlich dafür, die Öffentlichkeit frühzeitig und umfassend zu beteiligen. So soll es unter anderem nach der Ratssitzung am 11. Mai eine sechswöchige Offenlegung des Nutzungsplans geben. Das Konfliktpotenzial ist groß: Nähe zur Wohnbebauung, Landschaftsschutz, Entfernung zum Militärhafen Nörvenich, Artenschutz.

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