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Brühl | Leben & Menschen

„Hier ist kein kriminalistischer Hotspot“

Ärger gibt es aber immer wieder auf dem Balthasar-Neumann-Platz.

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Ärger mit Betrunkenen und Jugendlichen gibt es auf dem Balthasar-Neumann-Platz immer wieder. Trotzdem ist der Platz ein wichtiger Ort für das Leben in der Stadt. Foto: Harald Zeyen

Der Balthasar-Neumann-Platz, einst als neue Brühler City geplant, ist ein lebendiger Ort. Dort finden die Brühler Wochenmärkte statt sowie ab und an größere Veranstaltungen der IG Balthasar-Neumann-Platz. Auch zahlreiche Geschäfte, Ärzte und Apotheken sind hier seit vielen Jahrzehnten beheimatet.

Derzeit sorgen Beiträge in den sozialen Medien für Aufregung, wonach auf dem Platz ein reger Drogenhandel stattfinde, auch vor den Augen von Kindern. Die Rede ist sogar von Zuständen wie auf dem Kölner Ebertplatz. „Dies zu behaupten ist einfach nur lächerlich“, sagt Johannes Rudolph von der IG Balthasar-Neumann-Platz. 

E-Scooter-Fahrer ein Ärgernis

„Ärger gibt es zwar immer wieder, doch unser Platz ist mit Sicherheit kein kriminalistischer Hotspot!“. Überall in der Stadt werde an bekannten Stellen mit Drogen gehandelt. Eine davon sei am Trafohäuschen am Nord-Süd-Weg. „Doch dieser Bereich gehört für mich nicht mehr zum Balthasar-Neumann-Platz“, sagt Rudolph.

Ärger gab es in der Vergangenheit mit Jugendlichen, um die sich jetzt ein Streetworker kümmern würde. Sorgen bereiten auch E-Scooter-Nutzer, meist im jugendlichen Alter, die rücksichtslos mit vollem Tempo und auch zu zweit über den Platz und die Passage an der Kreissparkasse brausen.

Mehr Handhabe gefordert

Trotz des Alkoholverbotes auf dem Balthasar-Neumann-Platz gebe es eine Gruppe von Alkoholikern, die – wie zuletzt – bis Mitternacht die Ruhe störten. „Dann kommt die Polizei und vertreibt diese Menschen. Und am nächsten Abend sind sie wieder da“, sagt Rudolph. Er fordert deshalb, dass die zuständigen Behörden mehr Handhabe haben müssten, um solche Zustände endgültig zu beseitigen. So bliebe zum Beispiel dem Brühler Ordnungsdienst nur, die leeren Bierdosen selbst wegzuräumen, da die Betrunkenen einfach behaupteten, diese würden ihnen nicht gehören. Zudem steht der städtische Ordnungsdienst im engen Austausch mit der Polizei, um Straftaten auf dem Balthasar-Neumann-Platz zu verfolgen. 

Die Gesamtproblematik wird das bestimmende Thema beim Bürgergespräch vor Ort mit Bürgermeister Dieter Freytag sein. Es findet am Dienstag, 19. Juli um 16.00 Uhr auf dem Balthasar-Neumann-Platz mit den Anwohnern und dem Einzelhandel statt.

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Mit Kunst und Bildung gegen Plastikmüll

Feierliche Preisverleihung des Wettbewerbs „nieMeermüll“

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Zum Abschluss der Preisverleihung des Wettbewerbs „nieMeermüll“ gab es ein Gruppenbild aller Beteiligten im Clemens August-Forum. Foto: KuMS

Der Kunstwettbewerb „nieMeermüll“ des Rotary Clubs Brühl und der Kunst- und Musikschule (KuMS) der Stadt Brühl hatte ein breites Echo gefunden. Der Leiter der KuMS, Elmar Frey, Marja Ritterfeld („End Plastic Soup Deutschland“) und Rotary-Präsident Hans-Otto Trümper, gaben kürzlich die Preisträger:innen der drei Altersgruppen bekannt. Mit den Preisgeldern unterstützen die jungen Teilnehmer:innen Projekte zur weltweiten Müllbeseitigung und -vermeidung.

Bevor die Kunstwerke im Clemens August-Forum ausgestellt wurden, tagte die Jury unter Vorsitz von Dr. Pascal Scherwitz, dem ärztlichen Direktor der GFO Klinik Brühl. Er wurde unterstützt von der bildenden Künstlerin Homa Emami und Friederike Voßkamp, wissenschaftliche Referentin des Max Ernst-Museums.

Preisgelder in beträchtlicher Höhe

Bei der Preisverleihung vertrat Elmar Frey den erkrankten Bürgermeister Dieter Freytag. Schüler:innen im Alter von sechs bis 20 Jahren von 14 Brühler Schulen schufen 63 Skulpturen, Installationen, Bildern und Multimedia-Projekte. „Ein deutliches Zeichen für die Bedeutung und Aktualität der Themen Müllvermeidung und Klimaschutz“, so Frey. Nachdem Marja Ritterfeld die Ziele der weltweiten rotarischen Initiative „EndPlasticSoup“ vorgestellt hatte, freute sich Hans-Otto Trümper, dass durch die Unterstützung vieler Personen und Unternehmen Preisgelder in beträchtlicher Höhe zusammengekommen waren. 

Die Erstplatzierten der Altersgruppen ließen den von ihnen ausgesuchten Initiativen jeweils 5000 Euro zukommen, die Zweit- und Drittplatzierten 3000 bzw. 2000 Euro. Somit gingen 13.000 Euro an „Everwave – Aachen“ und 11.000 Euro an das in Indonesien angesiedelte Projekt „Bye Bye Plastic Bags“. Mit 6000 Euro konnte „Recycle Up Water Sachets“ in Ghana unterstützt werden. Trümper kündigte an, dass der Rotary Club Brühl nach den Sommerferien alle Brühler Schulen mit eigens entwickeltem Unterrichtsmaterial in Form von hochwertigen Bildungskoffern zum Thema Mikroplastik unterstützen werde.

Jury zeigte sich sehr berührt

Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als die drei Jurymitglieder die Bühne betraten und in den drei Altersgruppen die jeweiligen drei prämierten Wettbewerbsbeiträge verkündeten. Diese insgesamt neun Kunstwerke, aber auch die anderen Kunstwerke, sollen Teil einer zumindest digitalen Ausstellung werden.

Die Jury zeigte sich sehr begeistert und berührt von den einzelnen Einreichungen und regte eine länger währende Ausstellung in einem geeigneten Raum an. Stolz und glücklich nahmen die Gewinnerinnen und Gewinner ihre Urkunden und den Applaus des Publikums entgegen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Saxophonquintett der KuMs, das mit Elton Johns „Don´t go breaking my heart“ und Glenn Millers „Chattanooga Choo Choo“ alle Anwesenden begeisterte. Zum Ausklang konnten die Gäste die Gelegenheit wahrnehmen, bei sommerlichen Temperaturen in Ruhe durch die Ausstellung zu gehen.

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Goldmütze für Wolfgang Bosbach

Höchste Auszeichnung der Großen KG Fidele Bröhler/Falkenjäger

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Der neue Goldmützenträger Wolfgang Bosbach (m.) mit Fidele-Präsident Andreas Granrath (l.) und Senatspräsident Professor Dr. Marc Prokop. Foto: Fidele Bröhler/Falkenjäger

Nach einigen Jahren Pause hat die KG Fidele Bröhler/Falkenjäger wieder eine Goldene Ehrenmütze verliehen. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Brühler Karnevalsgesellschaft im kommenden Jahr.

So war es dem Vorstand eine besondere Ehre, im Vorfeld der Geburtstagssession die Goldmütze der Gesellschaft an Wolfgang Bosbach zu überreichen. Erst vor kurzem konnte der in Bergisch Gladbach gebürtige Rheinländer seinen runden 70. Geburtstag feiern. Das langjährige Mitglied des Deutschen Bundestages war bekannt für seine klaren politischen Überzeugungen, die auch manchmal nicht ganz „auf Parteilinie“ lagen. Stets bewahrte er sich – auch bei angeschlagener Gesundheit – seinen erfrischenden Optimismus und seine rheinische Frohnatur.

Festlicher Abend im Hotel Ernst

Bosbach nahm die Auszeichnung von Fidele-Präsident Andreas Granrath und dem Senatspräsidenten Professor Dr. Marc Prokop im Rahmen eines festlichen Abends im Kölner Excelsior Hotel Ernst entgegen. Wolfgang Bosbach folgt auf Peter Stöger, den ehemaligen Trainer des 1. FC Köln, der die Goldene Ehrenmütze im Jahr 2016 erhalten hatte.

Die Goldene Ehrenmütze ist die höchste Auszeichnung, die die Fidelen vergeben. Sie wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich im besonderen Maß um das Wohl des Brauchtums Karneval verdient gemacht haben oder sich gesellschaftlich und sozial engagieren und den Menschen Spaß und Freude bereiten. 

Illustre Namen ausgezeichnet

Erster Träger der Goldenen Ehrenmütze war 1979 Willy Millowitsch. Nach ihm wurden sowohl bundesweit wie auch international bekannte Persönlichkeiten ausgezeichnet. Darunter befinden sich so illustre Name wie Udo Lattek, Mike Krüger, Didi Hallervorden, das Colonia-Duett, Hans-Dietrich Genscher, Rainer Calmund oder Wolfgang Overath. Auch der Region und der Stadt Brühl verbundene Personen sowie der 2019 verstorbene Vereinsgründer Albert Damaschke erhielten bereits zuvor die Goldene Ehrenmütze.

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Brühl: Sommer-Sandkasten auf der Bleiche

Offizielle Übergabe durch Vizebürgermeisterin Pia Regh

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Vizebürgermeisterin Pia Regh (5.v.r.) übergab den neuen Sommer-Sandkasten auf der Bleiche an die Kinder. Foto: Jugendamt

Das Brühler Jugendamt hat erstmalig einen großen Sandkasten auf der Bleiche mitten in der Stadt aufgebaut. Er soll den ganzen Sommer über Kinder zum Baggern, Buddeln, Sieben und Bauen verleiten. 

Vizebürgermeisterin Pia Regh übergab den Sommer-Sandkasten jetzt offiziell an die Kinder der Schlossstadt. „Unsere Brühler Innenstadt war schon immer eine kleine Wohlfühloase und wird durch den großen Sandspielbereich auf der Bleiche insbesondere für kleinere Kinder und deren Eltern noch attraktiver“, sagt sie. 

Sandspielzeug können die Kinder zwar gern mitbringen, doch es wird auch von der Stadt vor Ort zur Verfügung gestellt. 

Tägliche Säuberung

„Wenn der Zuspruch entsprechend groß ist, findet unsere Aktion künftig regelmäßig in den Sommermonaten statt“, teilte Stadtjugendpflegerin Stefanie Ronig mit. Ebenso sei es nicht ausgeschlossen, weitere Sandkästen in den Sommermonaten an anderen geeigneten Plätzen in der Innenstadt aufzustellen. Um die Säuberung brauchen sich die Eltern und Angehörigen keine Sorge machen, denn die Stadtreinigung wird den 16 Quadratmeter großen Sandkasten täglich reinigen. Der Sandkasten bleibt bis einschließlich Sonntag, den 5. September aufgebaut und wird danach auf dem Betriebshof eingelagert. Weitere Fragen zum neuen Sommer-Sandkasten beantwortet Stadtjugendpflegerin Stefanie Ronig telefonisch unter 02232-794800 (E-Mail: sronig@bruehl.de).

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Erster Austausch mit Kinder Stadtrat von Sceaux

Höhepunkt war ein Kennenlernwochenende in Straßburg

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Der Kinderrat der Stadt Sceaux mit den Schülerinnen und Schülern des Brühler Max-Ernst-Gymnasiums. Foto: Annegret Palmen-Lamotke

Zum ersten Mal hat ein konkreter Austausch mit dem Kinderstadtrat der Partnerstadt Sceaux und Schüler:innen des Max Ernst-Gymnasiums stattgefunden. Höhepunkt war ein Begegnungswochenende in Straßburg, wo sich alle persönlich kennenlernen konnten. Der Austausch wurde von Brühl und Sceaux im Rahmen der Internationalen Städtepartnerschaften gefördert und war eine Herzensprojekt der beiden Bürgermeister Dieter Freytag und Philippe Laurent.

Anfrage an die Brühler Schulen

Ursprung des Austausches war eine Anfrage des französischen Kinderrates an die Stadt Brühl im August 2021. Angeregt wurde ein Projekt zum Thema Kinderrechte mit Brühler Schüler:innen. Da es in Brühl kein ähnliches Kindergremium gibt, wurden die Brühler Schulen angefragt. Das Max Ernst-Gymnasium konnte eine interessierte Gruppe der Jahrgangsstufe 6 zusammenstellen. Diese wurde von den Französischlehrerinnen Dagmar Lorenzen und Annegret Palmen-Lamotke betreut.

Im Rahmen des Projektes sollte die Entwicklung eines europäischen Bürgersinns der Kinder gefördert werden. Sie sollten ermutigt werden, sich mit Gleichaltrigen zu einem gemeinsamen Thema austauschen, zu diskutieren und Ideen zu entwickeln, ohne deren Sprache zu beherrschen. 

Auch die Sensibilisierung der Kinder für die Städtepartnerschaft zwischen Brühl und Sceaux sowie ein erstes Entdecken der Fremdsprachen Deutsch/Französisch für die spätere Fächerwahl in der weiterführenden Schule stand im Fokus.

Seit Herbst 2021 fanden virtuelle Austausche statt, in denen die Kinder sich gegenseitig ihre Städte vorstellten. Steckbriefe und gemeinsame Gedichte über „Kinderrechte“ wurden erarbeitet.

Schnell Freundschaften geschlossen 

Höhepunkt und Abschluss war schließlich das gemeinsame Wochenende in Straßburg. Bei Kennenlernspielen wurden erste Freundschaften geschlossen. Das Programm beinhaltete auch eine Rallye auf dem Gelände des Europaparlaments in deutsch-französisch gemischten Gruppen mit Wissensfragen zu den Gebäuden, zur Geschichte Europas, den Mitgliedsstaaten der EU etc. Ein Besuch der Straßburger Innenstadt mit Münster durfte natürlich nicht fehlen. 

Es gab weitere kleine Turniere in gemischten Teams mit Gesangs- und Choreographie-Einlagen, eine Olympiade und gemeinsame Illustrationen der Gedichte zu den Kinderrechten. Nach einem gemeinsamen Fußballturnier, bei dem sogar das Streiten und Vertragen ohne Sprachkenntnisse funktionierte, malten und schrieben alle Kinder ihre Erlebnisse über das Wochenende auf.

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Brühl: Stadt baut Schleichwege zu

Hydraulische Poller sollen Autofahrer stoppen

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Bald soll der beliebte Schleichweg an der Busstraße in Brühl-Mitte Vergangenheit sein. Die Stadt Brühl wird dort elektronische Poller errichten die Autofahrer auf dem Schleichweg stoppen sollen. Damit reagiert die Stadt auf zahlreiche Beschwerden der Anwohner.

Die vorbereitenden Arbeiten für die Installation der Poller haben bereits begonnen. Dafür müssen Teile zwischen der Hermannstraße und der Carl-Schurz-Straße halbseitig gesperrt werden.

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Bau der neuen Moschee besichtigt

Islamische Gemeinde empfängt Bürgermeister

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Eine Kalligrafie als Geschenk: (v.l.) Imam Murat Oruç, Vorsitzender Mehmet Kara, Bürgermeister Dieter Freytag, Vizekonsul Bülent Sakarya und der 2.Vorsitzende Bayram Keskin. Foto: Islamisches Gemeindezentrum

Bürgermeister Dieter Freytag hat mit der islamischen Gemeinde Brühl das Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert. Bei seinem Besuch erhielt er einen ersten Eindruck vom Neubau der Brühler Moschee. Sie entsteht derzeit auf dem Gelände der islamischen Gemeinde an der Bergerstraße.

Auch für Nicht-Muslime war der Festtag ein Zeichen der Offenheit, Toleranz und des Zusammenhalts. Er war eine gute Gelegenheit, Bräuche und Rituale anderer Religionen und Kulturen kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.

Gemeinsam für Frieden gebetet

Während seines Besuches erhielt Bürgermeister Freytag einen ersten Eindruck des neuen Moschee-Gebäudes. Er betete gemeinsam mit den Anwesenden das Gebet zum Festtag. „Ganz gleich, ob und welchen Glaubens man angehört – Menschen aus aller Welt beten in der aktuellen Zeit angesichts des in der Ukraine herrschenden Kriegs vor allem für den Frieden auf unserer Welt. Denn dieses Streben nach einem friedlichen Zusammenleben und der gegenseitigen Unterstützung in der Not ist es, was und alle Menschen von Grund auf miteinander verbindet“, sagte Freytag in seiner Rede.  

Zum Abschied überreichte Mehmet Kara, der Vorsitzende des islamischen Gemeindezentrums Brühl, ein gerahmtes Ebru-Kunstwerk für die Stadt Brühl. Auf der werden zwei Jahrhunderte ästhetische Künste vereint, die bis heute praktiziert werden.

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Fünfmal den Integrationspreis vergeben

Würdigung für drei Ehepaare, eine Flüchtlingshelferin und einen Verein

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Gleich fünfmal wurde des diesjährige Integrationspreis verliehen: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag, Dr. Claus Theben und Dr. Carola Meck-Theben, Lisa Puri, Kirsten Stuhlsatz, Gisbert und Nora Reiter sowie Gertrud und Walter Segschneider. Dahinter Integrationsratsvorsitzender Ömür Könec. Foto: Harald Zeyen

Der Brühler Integrationsrat hat im Kapitelsaal gleich fünfmal den diesjährigen Integrationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden die Eheleute Segschneider, Reiter und Drs. Theben sowie Kirsten Stuhlsatz und der Verein Olympia Vochem. 

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Dieter Freytag das große ehrenamtliche Engagement der Preisträger:innen. Integrationsratsvorsitzender Ömür Könec sagte, dass alle Bewerber für den Preis heute die Gewinner seien.

Anerkennung für das große Engagement

Gewürdigt wurde die integrative Arbeit der Eheleute Gertrud und Walter Segschneider sowie Nora und Gisbert Reiter. Sie kümmern sich um neu Zugewanderte, helfen bei Behördengängen oder Anträgen und unterstützen beim Spracherwerb. Seit einigen Jahren engagieren sich Dr. Carola Meck-Theben und Dr. Claus Theben für Menschen aus Eritrea und haben sogar die Patenschaft übernommen. 

Für den Boxsportverein Olympia Vochem nahm Lisa Puri den Integrationspreis entgegen. Ihr Klub wurde für seine sportliche Integrationsarbeit ausgezeichnet. Seit 2015 kümmert sich Kirsten Stuhlsatz als ehrenamtliche Flüchtlingshelferin um Asylsuchende in den Unterkünften u.a. an der Willy-Brandt-Straße. Alle Preisträger:innen erhielten als finanzielle Anerkennung einen Scheck über 333,- Euro.

Musik aus der Ukraine

Bewegende Momente gab es während der kleinen Feierstunde. Drei junge Musizierende aus der Ukraine hatten für ihre drei musikalischen Beiträge ein ganzes Wochenende mit KuMS-Dozent Marko Thiemanns geübt. Viktoriia Arustamova, Vladylav Kurbatov und Illia Sukhovenko leben seit Kriegsbeginn in Brühl und besuchen das Karl-Schiller-Berufskolleg. 

Zusammengefunden haben sie sich in einem Musikprojekt der städtischen Kunst- und Musikschule (KuMS). Es wird im Rahmen der Förderung „Heimat:Musik“ in Kooperation mit dem KOMM-MIT durchgeführt. Die Idee zu dem Auftritt in ukrainischer Sprache hatte die städtische Integrationsbeauftragte Daniela Kilian.

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„Älterwerden in Brühl“

Gründung eines Netzwerks der lokalen Akteure im Herbst 2022

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Stadt Brühl

Am 12. Mai 2022 kamen Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden, Pflegewirtschaft und Zivilgesellschaft zum ersten Treffen des Begleitgremiums im Begegnungszentrum margaretaS zusammen, um sich gemeinsam über das Älterwerden in Brühl auszutauschen. 

Hintergrund für das Zusammentreffen war die Vorstellung des Gesamtkonzepts „Älterwerden in Brühl“ im Sozialausschuss der Stadt Brühl im November 2021. Das Konzept umfasst fünf zentrale Handlungsfelder, die nun schrittweise von der Fachstelle Älterwerden in Brühl in die Umsetzung gebracht werden. Im Rahmen der Sitzung des Sozialausschusses wurde von den Mitgliedern der Wunsch geäußert, den Prozess der Umsetzung des Konzepts strategisch zu begleiten und zu unterstützen. 

Bürgermeister Dieter Freytag kam diesem Wunsch gerne nach und lud verschiedene Akteurinnen und Akteure zur Auftaktveranstaltung ein. Da ihm der Aufbau von tragfähigen Vernetzungsstrukturen für die Gestaltung des demographischen Wandels und zur Entwicklung von Lösungen für das Älterwerden in Brühl ein besonderes Anliegen ist, wird er in der Anfangsphase des Begleitgremiums den Vorsitz übernehmen.

Zum Einstieg der Auftaktveranstaltung gingen die Teilnehmenden in Kleingruppen im Rahmen eines Zukunftscafés drei Fragen nach: 

– Womit sind die Teilnehmenden bezüglich des Älterwerdens in Brühl zufrieden?

– Wo sehen sie Veränderungsbedarf für das Älterwerden in Brühl?

– Welche konkreten Ideen zur zukünftigen Gestaltung des Älterwerdens in Brühl bestehen bereits?  

Anschließend tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, welche Rolle das Begleitgremium im Gesamtprozess einnehmen könne und welche weiteren Akteure hierzu noch eingeladen werden sollten. 

Mit Blick auf die für Herbst 2022 geplante Gründung eines Netzwerks der lokalen Akteure, welches als weiteres Beteiligungs- und Vernetzungsformat Akteurinnen und Akteure im Aufgabenfeld Alter und Pflege vernetzen soll, verabredeten sich die Teilnehmenden des Begleitgremiums zu einem erneuten Treffen im Winter 2022. Die Teilnehmenden verständigten sich darauf, sich im nächsten Treffen eine gemeinsame Vision für ein alter(n)sgerechtes und teilhabeförderndes Brühl sowie für das Begleitgremium als Beteiligungsformat zu erarbeiten. 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Karin Nell von der Melanchthon-Akademie Köln. Als Erwachsenenbildnerin und Organisationsentwicklerin mit Expertise in der Entwicklung kommunaler Strukturen für das Älterwerden wird Frau Nell den Prozess in Brühl zusammen mit der Fachstelle Älterwerden in Brühl weiter begleiten.

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Schulische Nachhilfe bis zum Abitur!

Examinierte Lehrkräfte und Studenten unterstützen

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Spaß bei der Nachhilfe! / Foto: Kerstin Fourate

Die Brühler Helden bieten neben diversen Sportkursen auch schulische Nachhilfe mit examinierten Lehrkräften und Studenten an! Die Nachhilfeabteilung besteht schon seit 10 Jahren und ist eine anerkannte Bildungsstätte in Meschenich, Immendorf, Brühl und Bornheim. Die Lehrkräfte sind sowohl in den Schulen, als auch in den vereinseigenen Räumlichkeiten tätig.

Examinierte Lehrkräfte und Studenten unterstützen die Kids beim lernen / Foto: Kerstin Fourate

Der Verein bietet sowohl Einzel-, als auch Gruppenunterricht für alle Hauptfächer an.
An der Nachhilfe können alle teilnehmen. Auch sozial benachteiligte werden durch die Unterstützung durch Bildung und Teilhabe, als auch durch die Bildungsgutscheine Aufholen nach Corona“ gefördert. All dies kann bei den Brühler Helden eingelöst bzw. umgesetzt werden. Die Helden unterstützen auch bei den Dokumenten und Anträgen.

Bereits ab 60 € pro Monat wird den Kindern 2x pro Woche ein Besuch der Einrichtungen ermöglicht. Individuelle Kursstundenabweichungen sind natürlich auch möglich.

Für eine Terminvereinbarung ist der Verein in der Woche von 8 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Gerne auch über Whatsapp: 0178 37 57 309 oder Festnetz: 02232 / 303 84 77

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Brühl: Das E-Bike richtig handhaben

Stadt bietet kostenloses Training am 13. Juni

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Das E-Bike richtig zu handhaben, kann man demnächst bei der Stadt Brühl in einem dreistündigen Kurs lernen. Foto: pixabay

Am Montag, 13. Juni lädt die Stadt Brühl von 15.00 bis 18.00 Uhr zu einem kostenlosen E-Bike-Training ein. Hierfür können sich Interessierte bis 8. Juni beim Fachbereich ÖPNV, Mobilität und Verkehr unter 02232-795310 (E-Mail: atillmanns@bruehl.de) anmelden. Danach erhält man weiterführende Informationen, insbesonders zum Treffpunkt.

Ein E-Bike und Helm sind verpflichtend mitzubringen. Während des dreistündigen Trainings werden zunächst theoretische Aspekte behandelt. Anschließend geht es an praktische Fahrübungen im Schonraum, um die Fähigkeiten zu verbessern. Ziel des Trainings ist ein sichereres Gefühl, größere Souveränität und mehr Spaß beim elektrischen Radfahren.

Eigenes Treten nicht ersetzt

Auf den Straßen sieht man immer mehr E-Bikes. Radfahrer:innen werden beim Treten durch einen elektrischen Antrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Ein Rad mit elektrischem Antrieb ist besonders für ältere Menschen interessant. 

Bergige Strecken, längere Touren und Ausflüge werden so für Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglich. Und auch die Gesundheit kommt auf Trab. Egal, ob mit elektrischem Antrieb oder nur mit der eigenen Muskelkraft, die Bewegung an der frischen Luft fördert die seelische und körperliche Gesundheit. 

Übung ist notwendig

Dabei ist zu beachten, dass das E-Bike das eigene Treten nicht vollständig ersetzt. Insbesondere bei Herz-Kreislauf-Beschwerden kann die sanfte Unterstützung schonende Effekte haben und trotzdem Bewegung ermöglichen.

Das Radeln mit dem elektrischen Antrieb braucht jedoch Übung. Der Umgang mit den E-Bikes ist gewöhnungsbedürftig, denn mit ihnen ist man meist schneller unterwegs als mit einem herkömmlichen Fahrrad. So kann es in Kurven oder etwa beim Ausweichen zu brenzligen Situationen kommen.

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