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Blankenheim | Leben & Menschen

Blankenheim: K69 muss saniert werden

Sperrungen ab 29. Juli für Autos und Fahrräder

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Sperrung
Foto: Symbolbild (pixabay)

Der Kreis Euskirchen setzt die Fahrbahndecke der K69 in Blankenheim wieder instand. Betroffen ist der Bereich am Kreisverkehrsplatz Bahnhofstraße, Lühbergstraße, Trierer Straße und Aachener Straße.

Für die Sanierung muss der Kreisverkehr in der Zeit vom 29. Juli bis 1. August für den Verkehr gesperrt werden. Auch Radfahrer sind von dieser Sperrung betroffen. Sollte das Wetter eine Sanierung nicht zulassen, werden die Arbeiten eine Woche später, in der Zeit vom 05.08. bis 08.08.2022, ausgeführt.

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Blankenheim | Aktuelles

Lebensretter aus Nonnenbach

Unverhofft in einer Situation in der es tatsächlich um Leben und Tod geht.

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Bürgermeisterin Meuren zu Besuch bei Günter Wagner, um ihm persönlich zu danken. / Foto: Michelle Karschat

Es ist zum Glück eher selten, dass man sich unverhofft in einer Situation wiederfindet, in der es tatsächlich um Leben und Tod geht. Doch als Herr Günter Wagner in der Woche vor Weihnachten abends gegen 18 Uhr noch schnell zur Tankstelle wollte, fand er sich genau in einer solchen wieder.

Von Nonnenbach aus Richtung Blankenheim unterwegs nahm er wahr, wie am Wanderparkplatz jemand auf dem Boden lag. Als er näher heranfuhr erkannte Herr Wagner, dass sich dort ein Hund brutal in eine Frau verbissen hatte. „Der Hund hatte wenigstens 55 kg und ich musste schnell entscheiden, wie ich der Frau helfen kann. Zuerst habe ich überlegt, ob ich den Hund nicht mit dem Auto von der Frau losbekomme, doch dann hätte ich nicht sicher sein können, dass ich die Frau nicht verletze. Also bin ich ausgestiegen und habe mir die leeren Ersatzkanister von der Ladefläche genommen.“
Der Hund war so auf die Frau fixiert, dass es Herr Wagner einiges an Kraft kostete, den Hund zum Loslassen zu bewegen. „Dann schaute der Hund mich an und ich habe die Kanister vor mir zusammengeschlagen und Krach gemacht. Zum Glück hat das letztendlich gereicht, dass der Hund sich entfernt hat. Allerdings nur ganz langsam.“ Denn was wäre andernfalls passiert? Hätte die Spanische Dogge angegriffen, wäre auch Herr Wagner verletzt worden, oder schlimmer noch.

Lebensretter

Die Frau, von der später festgestellt wurde, dass sie die Besitzerin des Hundes war, war zu diesem Zeitpunkt nur noch bedingt ansprechbar; ihr gesamter rechter Arm zerbissen. Der Rettungsdienst, den Herr Wagner anrief, brachte sie ins Krankenhaus, wo sie einige Wochen blieb und mehrfach operiert wurde. Der Hund wurde schließlich gefunden und am nächsten Tag eingeschläfert.
Was genau er dort geleistet hatte, das wurde Herr Wagner erst langsam bewusst, ebenso, wie gefährlich das Ganze auch für ihn war. „Es hat mich einige Tage nicht losgelassen, dieser Abend. Mittlerweile kann ich gut darüber sprechen, aber ich frage mich, wenn jemand anders dort gewesen wäre, welche Möglichkeiten hätte es gegeben? Meine Frau zum Beispiel, war kurz vor mir noch auf derselben Strecke unterwegs. Aber sie hätte gegen diesen Hund nichts ausrichten können.“

Um Günter Wagner für seinen lebensrettenden Einsatz zu danken, war Bürgermeisterin Jennifer Meuren persönlich zu Besuch. „Es verdient höchsten Respekt und große Anerkennung, was Herr Wagner getan hat! Für uns alle ist er ein Vorbild, auch wenn natürlich jeder Mensch in einer solchen Situation genau abwägen muss, was man ohne selbst zu Schaden zu kommen, tun kann.“

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Blankenheim | Leben & Menschen

Blankenheim holt nach Corona auf

Kostenfreie Schwimmkurse für ca. 50 Kinder

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Herbert Ehlen, Frau Meuren und Herr Jentges (SG Arminia Blankenheimerdorf) sind begeistert / Foto: Gemeinde Blankenheim

Im Rahmen des Aktionsprogramms ‚Aufholen nach Corona‘ wird von Seite der Gemeinde Blankenheim zurzeit Einiges geplant, um den Kindern und Jugendlichen Chancen zu bieten, das nachzuholen, auf das sie in den letzten mehr als anderthalb Jahren verzichten mussten.

In den Herbstferien konnte deshalb auf Anregung der Bürgermeisterin Jennifer Meuren hin, ein Schwimmkurs für Kinder der ersten und zweiten Klasse starten. In diesem Intensivkurs wird täglich das Schwimmen geübt.

Ehemaliger Sportlehrer unterstützt Bürgermeisterin

Hierfür fragte Frau Meuren beim ehemaligen Sportlehrer Herbert Ehlen an und zusammen entwickelten sie innerhalb weniger Tage das konkrete Angebot. Durch den Einsatz weiterer Freiwilliger könnte die Betreuung im Schwimmkurs kaum besser sein. Drei Lehrer:innen sowie Mitglieder der DLRG, darunter auch eine Schülerin der elften Klasse, geben Acht, dass die insgesamt knapp 50 Kinder alles lernen, was man zum Schwimmen braucht. Dieses Engagement ist herausragend! Herzlichen Dank an Gisela Giefer, Lisa Kern, Kati Rapp, Alexandra Mahlberg, Eva Hoetgen, Tina Roitzheim, Sophia Hoffmann und natürlich Herrn Ehlen.

Möglich wurde der Schwimmkurs auch deshalb erst, weil die SG Arminia Blankenheimerdorf als Schirmherr des Kurses fungiert. Sie mietet das Schwimmbad in Jünkerath an und wickelt die Förderung ab. Denn das Angebot ist dank des Förderpakets ‚Extra-Zeit für Bewegung‘, das der Landessportbund NRW als Partner des Ministerium für Schule und Bildung organisiert, für die Kinder kostenlos.

Auch nach den Ferien wird der Kurs, der aufgrund der vielen Teilnehmenden in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, weitergehen: am Samstag von 8 Uhr bis 9 Uhr, bzw. 9 Uhr bis 10 Uhr können die Kinder ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. Ginge es nach Herbert Ehlen, dann verblieben die Kinder so lange in dem Kurs, bis sie ihr bronzenes Schwimmabzeichen geschafft haben. Dann könnten neue Kinder nachrücken.

Schwimmen zu lernen ist nicht nur deshalb wichtig, weil es den Kindern Bewegung bietet, die vor allem während des Lockdowns viel zu kurz kam. Sie gewinnen dadurch auch für die Zukunft an Sicherheit, wann immer sie in ein Schwimmbad oder an einen See gehen. Jennifer Meuren freut sich, genauso wie Herr Ehlen, Herr Jentges und das Team, sehr darüber, dass es gelungen ist, gemeinsam ein solches Angebot für die Kinder der Gemeinde realisiert zu haben.

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Blankenheim | Leben & Menschen

Blankenheim: Neue Schilder gegen Motorradlärm

Blankenheim wird seit Neuestem durch zwei neue Schilder ergänzt: Sie ermutigen Motoradfahrer:innen zum leiseren Fahren.

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Schilder sollen die Motorradfahrer*innen in Zukunft zügeln / Foto: Santa3 (pixabay)

Lärm durch Motorräder ist kein neues Problem, aber eines, das sich auch nicht von selbst reguliert. Initiativen wie Silent Rider setzten hier bereits an und versuchen über die gesetzliche Schiene Regelungen zu erwirken. Auch das Land NRW sieht Handlungsbedarf und hat in einer eigenen Aktion Material für #leiserbiker verteilt, um den einzelnen schwarzen Schafen ins Gewissen zu reden.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt man nun mit den neuen Schildern. „Motorradfahrer sind weiterhin willkommen! Wir möchten nur Verständnis dafür wecken, dass es insbesondere für Anwohner:innen eine erhebliche Belastung ist, wenn zu viel Lärm entsteht. Auch die Aufenthaltsqualität bspw. in der Gastronomie sinkt“, teilt Ferdi Hoss, Mitarbeiter der Gemeinde Blankenheim, mit. „Entsprechende Beschwerden gehen immer wieder ein.“

Im Ortskern von Blankenheim sammelt sich der Verkehr, weil hier für viele Menschen aus dem Aachener Raum oder den BeNeLux-Ländern die Einfahrtsschneise zum Nürburgring liegt, einem sehr beliebten Ausflugsziel. In den engen Straßen des historischen Ortes schallt es dann erheblich.

Die neuen Schilder des ADAC und der Gemeinde Blankenheim / Foto: Gemeinde Blankenheim

Blankenheim als Vorreiter in NRW

Angebracht wurden die Schilder nun an zwei markanten Stellen: am südlichen Ortseingang auf Höhe der Apotheke, und aus der anderen Richtung kommend auf Höhe des Georgstors. Um hier die Balance zwischen nötiger Auffälligkeit und Vermeidung eines zu unübersichtlichen Schilderwaldes zu wahren, musste zuvor sehr genau abgewägt werden, wo und in welcher Größe die Schilder sinnvoll hängen.
In NRW ist Blankenheim nun die erste Kommune, die die Schilder des ADAC gegen Motorradlärm aufgestellt hat. Der Mobilitätsclub setzt sich für eine Reduzierung von Verkehrslärm ein, ohne dabei die Mobilität einzuschränken. „Mit unserer Schilderaktion wollen wir Motorradfahrer gezielt ansprechen und das Problembewusstsein schärfen, damit ihr Hobby nicht zu einer Belastung für andere wird. Biker können durch ihren Fahrstil die Lautstärke ihrer Maschine stark beeinflussen. Die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, ist von entscheidender Bedeutung“, erklärt ADAC Verkehrssicherheitsberater Frank Höher. Keine nachhaltige Lösung bei Motorradlärm wären aus Sicht des ADAC pauschale Verbote wie lokale Streckensperrungen und Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen oder auch willkürlich eingeführte Grenzwerte für bestimmte Regionen. Das Problem würde sich, so der ADAC, vermutlich auf andere Strecken verlagern. Die Mehrheit der Motorradfahrer sei ordnungsgemäß und akustisch vernünftig unterwegs und sollte nicht aufgrund einzelner Ausreißer und schwarzer Schafe benachteiligt werden.

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